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 Japanische Music

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RoronaZoro
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BeitragThema: Japanische Music   Japanische Music Icon_minitimeMo 07 Dez 2009, 16:11

J-Pop (in Japan teilweise auch Jポップ geschrieben) ist eine abkürzende Schreibweise von Japanese Pop-Music oder auch Japan Pop und bezeichnet ein weit gefasstes musikalisches Genre, welches sich in den 1990er Jahren in der japanischen Musikwelt etablierte. Es bezieht sich dabei auf populäre japanische Musiker und wurde von japanischen Medien als Begriff eingeführt, um zwischen inländischer und ausländischer Musik zu unterscheiden. Im Gegensatz zur vorher als Kayōkyoku bezeichneten in Japan populären Musik benutzte J-Pop eine eigene Form der Aussprache. So sprach etwa Keisuke Kuwata das Wort „Karada“ (体, dt. Körper, Statur) mit Anspielung auf die englischen Wurzeln als „Kyerada“ aus. Der sich dadurch etablierende und aus der englischen Sprache entliehene Begriff bezeichnet heute nahezu vollständig die gesamte populäre Musik Japans und somit indirekt auch den zweitgrößten Musikmarkt hinter dem der Vereinigten Staaten.

Der Ursprung des modernen J-Pop soll dabei in der japanischsprachigen Rockmusik liegen, die von der Gruppe The Beatles inspiriert wurde.

Im deutschsprachigen Raum ist J-Pop vor allem bei Anime-Fans populär, denn viele bekannte japanische Komponisten und Gruppen wirken bei der Musik von Anime-Fernsehserien mit und zahlreiche prominente Synchronsprecher treten auch als J-Pop-Künstler auf. Diese Art des J-Pop wird in Japan auch häufig Idol-Pop genannt.

Vom J-Pop unterscheiden sich die im traditionellen japanischen Musikstil komponierten japanischen Schlager (Enka).


J-Rock (jap. ジェイロック jeirokku), als Kurzform für Japanese Rock Music oder Japan Rock benutzt, ist die in Japan übliche Bezeichnung für einheimische Rockmusik.

Begriff
Außerhalb Asiens wird unter den Abkürzungen J-Rock und J-Pop in den meisten Fällen alles zusammengefasst, was an moderner japanischer Musik Europa und Amerika erreicht.

Die Japaner selbst unterscheiden aber nicht unbedingt nach diesen Begriffen, da diese eher westlich geprägt und festgelegt sind. Das Klangrepertoire vieler japanischer Bands umfasst im Vergleich zu europäischen oder amerikanischen häufig mehrere Stile. Angefangen bei Balladen, über Pop-, Rock- und Metal-Elemente bis hin zu klassischer Musik kommen zahlreiche weitere Komponenten zum Einsatz, die von Album zu Album, wenn nicht sogar von Lied zu Lied alternieren und eine eindeutige Stildefinition nahezu unmöglich machen. Nicht selten werden sogar verschiedene Stilrichtungen in einem Lied vereint.

Dennoch lassen sich viele Bands zumindest auf der Grundlage des allgemeinen Verständnisses für Rock- und Popmusik den Rubriken J-Pop oder J-Rock zuordnen. Oft hat J-Rock Shred-Elemente mit vielen komplizierten, hohen und schnellen Gitarrensoli.

Geschichte
Neben der traditionellen Enka-Musik, Schlager-Balladen, die seit der späten Meiji-Zeit (spätes 19. Jahrhundert) populär sind, entwickelte sich unter Einfluss westlicher Musikgruppen die moderne japanische Musik Kayōkyoku. Dieser Begriff dient als Oberbegriff für heutige Musikrichtungen in Japan.

Die Entwicklung der japanischen Rockmusik geht neben Einflüssen bedeutender internationaler Musiker wie Bob Dylan, Jimi Hendrix, den Beatles, den Rolling Stones oder Led Zeppelin vor allem auf die Einführung des Psychedelic Rock in den 1960ern durch amerikanische und britische Bands in Japan zurück. Dort wurde er aufgegriffen und in eine andere Richtung weiterentwickelt, da japanische Musiker wie Kosugi Takehisa, Haino Keiji oder Nanjo Asahito im Gegensatz zum häufigen Drogenkonsum der westlichen Interpreten drogenfrei sein wollten.

Am Anfang der japanischen Musik stand das Imitieren der Musik ihrer westlichen Vorbilder. Es bildeten sich Gruppen wie The Golden Cups, The Tempters, The Mops, The Dynamites und Jacks, deren Songs Karappo No Sekai und Marianne die ersten Veröffentlichungen des psychedelischen Rocks in Japan waren. Genauso wie in den USA und Großbritannien war die Musik mit Studentenbewegungen verbunden, Vorreiter-Band waren dabei Les Rallizes Denudés und Taj Mahal Travellers sowie Lost Aaraaff.

In den 70er Jahren differenzierte sich die Musikszene immer mehr. Magical Power Mako war die bekannteste Interpretin des Folk Rock, berühmt wurden die Songwriter Tomokawa Kazuki und Mikami Kan. Auch radikalere Musikrichtungen wie der Progressive Rock waren mit den Bands After Dinner, YB02, Kenso und Koenji Hyakkei auf dem Vormarsch.

Seit Anfang der 1980er entstanden in Japan nach und nach auch andere Musikrichtungen, die sich an ihren westlichen Vorbildern orientieren, wie Japanoise mit Projekten wie Merzbow und Hijokaidan oder Gothic Rock, mit Gruppen wie Phaidia, Gara und Nubile, sowie der japanische Alternative Rock.

Parallel zur sich weiterhin vergrößernden Rockszene entstand in den 80ern ein eigener japanischer Stil, der nach dem Motto Psychedelic Violence - Crime of Visual Shock der Band X (später X Japan), die diesen Stil populär machte, später als Visual Kei bezeichnet wurde. Visual Kei bezeichnet keinen eigenen Musikstil, sondern die Einbindung von Musik in einem ästhetischen Gesamtkonzept, das sich hauptsächlich in der Optik und Bühnenshow, aber auch in den Texten, Plakaten und Covers etc. widerspiegelt. Unter diesem Begriff werden daher Bands vieler Musikrichtungen zusammengefasst, wobei jedoch der Hauptanteil bei den harten und alternativen Stilen liegt. Merkmal der Visual Kei Bands ist, dass sie optisch als auch musikalisch sehr experimentierfreudig sind, viele Musikrichtungen miteinander vermischen und nicht selten traditionelle japanische Einflüsse einbeziehen. Dieser Stil ist seit seinem Entstehen ständigen Änderungen unterworfen. Waren die ersten Bands wie X oder Luna Sea in ihren Anfängen musikalisch noch sehr am Hardrock orientiert, kreierten spätere Bands wie Malice Mizer, Due le quartz, Psycho le Cému, Lareine oder Madeth gray'll eine fülle neuen Sounds. Ihnen blieb internationale Aufmerksamkeit jedoch verwehrt, erst die neueren Bands wie Dir en grey, D'espairsRay, The Gazette, Mucc oder Künstler wie Miyavi schafften es nach Europa und Amerika.

Die einheimische japanische Musikproduktion steht seit ihrem Entstehen immer in starker Konkurrenz zu internationalen Stars, die auch in Japan sehr beliebt sind. Trotzdem ist die japanische Rockszene unaufhaltsam gewachsen und es gibt eine Fülle an Sängern, Sängerinnen und Bands, die kaum überschaubar ist. Zu den erfolgreichsten gehörten oder gehören beispielsweise Chage & Aska, Glay, L'Arc~en~Ciel, Asian Kung-Fu Generation, Pierrot, Shiina Ringo und Buck-Tick. Außerdem kristallisierten sich im Visual Kei verschiedene Richtungen wie Oshare Kei oder Angura Kei heraus.

Mit den Möglichkeiten des Internets und der zunehmenden weltweiten Vermarktung japanischer Artikel der Populärkultur wie Manga (japanische Comics) und Anime in den 90er Jahren, haben vor allem seit der Jahrtausendwende japanische Stars erstmals geschafft, sich einen Namen in Europa und Amerika zu machen. Zunächst als Geheimtipps unter Manga- und Anime-Fans, traten Band vor allem des Visual Kei-Stils auf Fan-Treffen auf. Die Band Tokyo Ska Paradise Orchestra trat als erste japanische Band seit langem im August 2004 in Europa auf. Die Indie-Band Blood machte den Anfang im September 2004 in Deutschland. Es folgten Konzerte von D'espairsRay und der erfolgreichen japanischen Visual Kei- bzw. Rockband Dir en grey. Seitdem wird Europa konstant von Bands aus Asien besucht, was zunehmend die Aufmerksamkeit der Medien mit sich bringt. Auch die USA sind ein zunehmend offener Markt, dort spielten namhafte Bands wie Dir en grey und L'Arc~en~Ciel.

Vermarktung
In den 60er Jahren bestand das größte Problem einheimischer Künstler in den international nicht konkurrenzfähigen Produktionspreisen. Westliche Unternehmen konnten CDs so billig produzieren, dass Herstellung, Verschiffung, Zoll und der Verdienst der Zwischenhändler immer noch unter dem japanischen Grundpreis für die Silberlinge lagen. Die Lage der Japaner besserte sich erst, als die Musikindustrie Maßnahmen ergriff.

Visual Kei
→ Hauptartikel: Visual Kei
Visual Kei ist eine Stilrichtung vor allem innerhalb der japanischen Independent-Szene und wurde von Bands wie X Japan, Malice Mizer und Dir en grey populär gemacht.

Im Visual Kei gibt es keinen festen Look, den Künstlern sind beim Aussehen keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was gefällt. Die verschiedensten modischen Elemente wie Punk, New Romantic und Gothic, aber auch stilisierte Schuluniformen und Fantasiekostüme werden miteinander kombiniert, sodass daraus eigenständige Stile entstehen können (z. B. „Elegant Gothic Lolita“ oder „Elegant Gothic Aristocrat“). Meist herrscht bei den überwiegend männlichen Musikern androgynes Outfit vor, auch Crossdressing ist keine Seltenheit.

Visual Kei ist nicht statisch, sondern verändert sich mit jedem Auftritt. Die Musiker hüllen sich zudem über ihre Biografien gern in Schweigen oder geben fiktive Daten an, um ein undurchschaubares und wandelbares Image aufrecht zu erhalten.

Major- und Independent-Labels
Ob eine Band als „Indie“ oder als „Major“ bezeichnet wird, hängt davon ab, unter welchem Plattenlabel sie produziert wird. Die meisten Rockbands haben einen Vertrag mit großen japanischen Plattenlabeln, die zu den vier großen Major-Labeln gehören.

Die Karriere beginnt entweder über Beziehungen oder über das Einsenden von Demo-Tapes, die teilweise auch als Erstes in kleiner Stückzahl zum Verkauf angeboten werden. Gute Bands werden dann gewöhnlich von einem Manager oder Managerin unter einem Indie-Label produziert. Hat eine Indie-Band genug Anerkennung und Fans gesammelt, erhält sie ein Angebot von einem bekannteren Label und darf als „Major“ bezeichnet werden.

Manche Labels vertreiben auch beide Arten von Bands und wiederum andere sind die eigenen Labels großer Künstler. Außerdem gibt es Major-Bands, die erfolgversprechende Indie-Bands in ihre Obhut nehmen.

Vor allem in der Visual-Kei-Szene haben sich Indie-Bands zwischenzeitlich fast zu einem eigenen Genre entwickelt, das sich auf Clubs und auf kleinere Veranstaltungen beschränkt, anstatt auf großen Bühnen, wie dem sehr wichtigen Shibuya AX, dem Tokyo Dome und dem Budokan, zu spielen.

Nicht alle Bands haben ein Interesse daran, ein „Major“-Act zu werden, da sie sich auch im Indie-Bereich einen Namen machen können und ein Wechsel zu einem Major oft einen Stilbruch nach sich zieht (ein Major vermarktet zumeist kommerzielle, massentaugliche Musik). Erleichtert wird dies dadurch, dass sich die Vermarktung auch daran angepasst hat. Es gibt spezielle Clubs oder Veranstaltungsorte, Modezeitschriften und Geschäfte, die sich darauf eingerichtet haben.

In Japan gibt es zudem Billig-Labels, die Bands fördern, die sowohl Musik als auch Aussehen bekannter Künstler imitieren, um damit Geld zu verdienen.

In Europa und Amerika vertreibt das September 2004 gegründete japanische Indie-Label Free Will japanische Musik einiger ausgewählter Bands in Europäischen Sondereditionen, mit übersetzten Texten und zu europäischen Preisen.

Texte
Die Texte der Lieder sind so vielfältig wie die Stilrichtungen. Häufig sind Songs der Texte sehr poetisch oder sogar dem Muster traditioneller japanischer Poesie (Haiku) nachempfunden (z.B. Silbenzahl 7;5). Oft kann man natürlich Liebessongs und unverblümte Lieder über Sex, wie das Lied "Vanilla" von Gackt, finden. Viele Sänger nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und kreieren sehr eindeutige Bilder. Andererseits gibt es auch sehr unsinnige und komische Texte.

Auffällig ist, dass die meisten Liedtexte vom jeweiligen Sänger der Band geschrieben werden, der es sozusagen als seine Aufgabe oder sein Privileg ansieht, diese Rolle in der Gruppe zu übernehmen, auch wenn ein anderer die Musik komponiert hat. Zudem reimen sich die Zeilen der Lieder vergleichsweise selten, was sich auf die japanische Lyriktradition zurückführen lässt, in der Reime nicht üblich waren.

Es gibt, wie auch in der modernen japanischen Sprache selbst, kaum Texte, die nicht von Fremdsprachen beeinflusst sind. Der größte Einfluss kommt vom Englischen, mitunter fließen jedoch auch deutsche, französische, manchmal russische Worte oder Satzfetzen in die Lieder ein. Meist handelt es sich dabei nur um Phrasen oder Worte. Viele Lieder tragen fremdsprachige oder in Teilen fremdsprachige Titel, selbst wenn sie komplett in Japanisch gehalten sind. Lieder, die komplett in einer Fremdsprache gesungen werden, sind eher selten. Dies mag auch mit den zuweilen recht schlechten Fremdsprachenkenntnissen der Textschreiber oder Sänger zusammenhängen. Von englischsprachigen Fans wird dieses oft schwer verständliche Englisch auch "Engrish" genannt. Eine der wenigen Ausnahmen bildet da Ellegarden, eine Band, welche sich mit ihren oft vollständig in fast akzentfreien Englisch gesungenen Texten stark von der Masse abhebt und vor allem in den USA viele Anhänger gefunden hat.

Verkauf und Fangemeinde
J-Rock-Musiker sind ein alltäglicher Anblick in der japanischen Medienwelt. Das Ausmaß erreicht vielleicht nicht das des J-Pops, aber dennoch kennt die Vermarktung der Künstler immer noch eine für die westliche Welt unerreichte Dimension.

Besonders unter Fans des Visual Kei findet sich ein Phänomen namens Cosplay. Der Name setzt sich aus "Costume" (engl. für Kostüm) und "Play" (engl. für Spiel) zusammen. An bestimmten Orten in großen Städten, zu Auftritten der Künstler und auf Fantreffen kostümiert man sich möglichst naturgetreu nach dem Vorbild seiner Idole – je komplizierter das Kostüm, desto besser. Manche Künstler sind bereits dazu übergegangen, ihre Kostüme so detailliert zu gestalten, dass eine perfekte Imitation unmöglich ist.

Der folgende Absatz ist ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.


Andere haben wiederum einen eigenen Stil erfunden, wie zum Beispiel den der "Gothic Lolita" – ein mädchenhaft-süßer, und doch dunkler Kleider-Stil mit viel schwarzer Spitze und meist Plateau- und Handschuhen. Gothic Lolitas laufen angeblich auch täglich auf den Straßen der Städte herum und lassen sich gegen Geld mit Touristen fotografieren. Der eigentliche Trend stammt jedoch nicht aus einer Modewelle, sondern von einem Gitarristen Namens Mana, der den Stil für seine eigene Kostümierung erfunden hat und inzwischen in einem eigenen Laden vertreibt.

Wie Mana haben auch andere Musiker Designer-Fähigkeiten: Die Kostüme des Visual Kei werden von den Musikern selbst entworfen und nach ihren Wünschen gefertigt. Aber auch gewöhnliche J-Rock- und J-Pop-Künstler designen Krawatten, Gitarrenmodelle und sogar Unterhosen.

Die Ware dient dem Merchandising und der Promotion, sowie des künstlerischen Ausdrucks. Wie auch in der westlichen Kultur gibt es in Japan eigene, regelmäßig erscheinende Genremagazine, wie Vicious oder Fool's Mate, die Interviews und Fotos der Stars bieten. Wichtig sind die Des Weiteren gibt es in Japan eine Reihe Musiksendungen wie „HotWave“, „Bee Friday“, „Pink Paparazzi“ oder „Musik Station“, bei denen Stars auftreten, Interviews geben, Spiele mitspielen müssen oder auch neue Songs live spielen. Auch gibt es etliche Fernsehkanäle, auf denen Videoclips zu den Singles ausgestrahlt werden. In der großen Masse der Radioshows haben einige Stars eigene Sendungen oder moderieren diese.

Natürlich hat Japan auch seine eigenen Charts. Die wichtigsten und meistzitierten Tabellen für J-Rock und J-Pop sind dabei die „Oricon Charts“, die den Erfolg einer Gruppe oder eines Künstlers am Verkauf seiner Ware messen.

Dazu kommen Werbeverträge und eine Ausbreitung auf andere Gebiete, die die Musiker nutzen, um ihrer Kunst auch auf andere Weise Ausdruck zu verleihen. Man findet ihre Stimmen in Anime-Vertonungen wieder oder als Models auf Hochglanzmagazinen, liest ihre Biographien oder hört sich ihre Vertonungen fremder Bücher an. 2003 entstand der Film MoonChild mit zwei der in Japan bekanntesten Sänger: Gackt, einem Pop-Idol Japans, und Hyde, dem Lead-Sänger der Band "L'Arc~en~Ciel". Dieser Film behandelt eine moderne Vampirgeschichte und wurde von Gackt als Teil eines großen Projekts selbst geschrieben.

Am wichtigsten für die Promotion ist vermutlich die Produktion von Musikvideos der Singles für Sender wie das Japanische MTV. Sie werden "Promotion Video" – kurz PV – genannt und fallen mindestens so vielfältig aus, wie die Videos, die wir in Deutschland auf "Viva" und "MTV" zu sehen bekommen.

Man sieht also, dass J-Rock und J-Pop ein weites Gebiet umfassen, dass an Form und Vielfalt der westlichen Musikkultur stark ähnelt und teilweise auch über sie hinaus geht.

In Japan werden Gothic-Rock-Bands unter der Bezeichnung J-Goth zusammengefasst. Bereits um 1983 entwickelte sich in Tokio eine kleine Szene, in deren Mittelpunkt Gruppen wie Phaidia (Dancing Death, 1985), Nubile (Spyral Totem Toler Than East, 1984), Gara (Manifest, 1985), Still (Real Time, 1985), Neurotic Doll (Reveal, 1986) oder Bardo Thödol (Feeble Voice, 1987) standen. Gegen Ende der 1980er Jahre verebbte diese Szene allmählich und wurde durch den Visual-Kei-Trend abgelöst, der sich zwar optisch an der Gothic-Mode orientiert, stilistisch jedoch keine Verbindung zum Gothic Rock aufweist.

„Zwischen Gothic-Musik und Visual Rock liegen musikalisch nun mal Welten.[75] Diese Bands legen viel Make-Up auf, stylen ihr Haar und tragen schwarze Bondage-Mode. Aber in diesen Äußerlichkeiten erschöpft sich alles. Sinn und Zweck dieser Bands ist es zumeist nicht, Musik aufzuführen, sondern Make-Up zu tragen und sich oft auffällig zu dekorieren. Ihre Musik ist in Wahrheit uralter, volkstümlicher Schlager mit längst abgenutzter Liebeslyrik. Einige japanische Massenmedien bezeichnen ausgerechnet diese Bands als japanische Gothic-Bands.[76]“

– Kazhiko Kimra, japanischer Musiker und Grafik-Designer

Seit den 1990er Jahren waren nur noch wenige Gothic-Bands musikalisch aktiv, wie beispielsweise Gille'Loves (Barairo no Kyuuketsuki, 1993), Art Marju Duchain (Demon est Deus Inversus, 2000) und 13th Moon (Dance to the Death EP, 2008).

Die Entstehung des Noise lässt sich auf das Ende der 1970er Jahre zurückführen. Zentrum des Genres war zum einen England, wo sich durch die Impulse des frühen Industrial schnell eine Gruppe eigenständiger Acts bildete, die zwar noch als Industrial firmierte und auch die Ästhetik des klassischen Industrial à la Throbbing Gristle oder SPK teilte, musikalisch aber bereits vollständig andere Wege ging, die sie mit dem Begriff Power Electronics vom Industrial schied. Herausragend war dabei insbesondere die Szene um das Londoner Label Come Organisation mit stilprägenden Bands wie Come, Whitehouse, Nurse With Wound, dem Italiener Maurizio Bianchi (a.k.a Sacher-Pelz, MB, Leibstandarte SS MB) oder Sutcliffe Jügend (die sich personell teils überschnitten).

Das zweite wichtige Zentrum des Noise war Japan. Die ersten Bands wurden bereits 1979 gegründet, sie entstanden mehr vor einem Hintergrund von Free Jazz, Freier Improvisation und Krautrock. Daher sind die Noisekollagen sehr tiefschichtig, im Gegensatz zu dem monotoneren Power Electronics. Der japanische Noise wird auch oft als Japanoise bezeichnet. Die meisten Aktiven kamen aus der sogenannten Kansaiszene um Ōsaka und Kyōto (Hijokaidan, Auschwitz), aber auch in Tokio gab es eine Szene (Merzbow, The Stalin). Weitere wichtige frühe Japanoise-Bands waren Hanatarash, Masonna, K.K. Null und Gerogerigegege.

Die meisten Noise-Aufnahmen wurden über kleine Mailorder-Verlage vertrieben und waren oft kreativ und aufwendig gestaltet. So entstanden viele oft unkatalogisierte Aufnahmen, die in geringen Auflagen verteilt wurden. Besonders Merzbow veröffentlichte vermutlich über 500 Alben auf diesem Weg. 2001 veröffentlichte Merzbow die Merzbox mit 50 Alben.

Aber auch in anderen Ländern waren frühzeitig Noisemusiker aktiv, so z.B. Boyd Rice (aka NON), The Haters, Coup De Grace und Slogun aus den USA; das Mauthausen Orchestra aus Italien sowie zeitweise P16.D4 und Asmus Tietchens in Deutschland.

Visual Kei (jap. ヴィジュアル系 vijuaru kei [biʑɯaɺɯ keː], in Fankreisen oft als VK abgekürzt) ist ein in Japan geprägter Sammelbegriff für optisch auffällige Musiker aus verschiedenen Musikrichtungen und die sie nachahmenden Fans.

In Japan gehören Visual-Kei-Musiker überwiegend der Independent-Musikszene an und haben innerhalb der Musikbranche eine geringe wirtschaftliche Bedeutung. International hat sich Visual Kei jedoch zu einer der bekanntesten Erscheinungsformen der japanischen Populärmusik entwickelt.

Begriffsdefinition
Die Bezeichnung setzt sich aus dem englischen Begriff visual (visuell, optisch) und dem Kanji-Zeichen 系 kei (System, Herkunft, Abstammung, Clique) zusammen.

Visual Kei ist gekennzeichnet durch das auffällige und ungewöhnliche Aussehen der Musiker. Die Musik kann keinem bestimmten Genre zugeordnet werden: Visual-Kei-Gruppen spielen u. a. Pop, Rock oder Metal, wobei sich viele Bands nicht nur auf eine Musikrichtung beschränken.

Im deutschsprachigen Raum bezeichnen sich Visual-Kei-Fans, die den Kleidungsstil der Musiker nachahmen, oft als „Visuals“ oder „Visus“.

Ursprung und Geschichte
Anfang der 1980er-Jahre begannen einige japanische Rockmusiker, sich stilistisch und optisch an der westlichen Musikszene zu orientieren und sich außergewöhnlich zu kleiden und zu schminken. Einflüsse dafür stammten aus den Bereichen New Romantic, Glam Rock, Sleaze Rock sowie dem Gothic der frühen 1980er-Jahre. Als Vorbilder dienten unter anderem Rockmusiker wie David Bowie, Kiss und Twisted Sister – die sich wiederum vom japanischen Kabuki-Theater und der Takarazuka Revue hatten inspirieren lassen –, sowie die modischen Aufmachungen von Visage, Siouxsie and The Banshees und Alien Sex Fiend.

Es ist unklar, welche japanischen Musiker zuerst im Visual-Kei-Stil auftraten. Als Vorläufer gilt allgemein die Band „X“ (später X Japan), auch wenn sich die Band diesem Stil nie zugehörig erklärt hat. Rasche Verbreitung fand Visual Kei dann während der 1990er-Jahre, als es Bands wie Luna Sea und Malice Mizer gelang, den Stil in Japan als eigenen Modetrend zu etablieren.

Viele Visual-Kei-Elemente wurden von jungen Fans aufgegriffen, die versuchen, ihren Idolen nachzueifern. Dies findet in Japan in der Freizeit statt, da das streng geregelte japanische Schul- und Arbeitsleben der Individualität, vor allem in Bezug auf das Aussehen (Frisur, Make-Up, Kleidung), nur wenig Spielraum lässt. Beliebte Visual-Kei-Vorbilder sind u. a. X Japan, Malice Mizer, Moi dix Mois, D'espairsRay oder The Gazette.

Seit Ende der 1990er-Jahre entstehen Visual-Kei-Bands u. a. auch in den USA, Frankreich und Deutschland. Keimzellen hierfür sind insbesondere Anime-Conventions und -Treffen, wobei die dort praktizierte Nachahmung von Vorbildern (Cosplay) übernommen wurde.

Aussehen
Beim Visual Kei gibt es keine festen Regeln in Bezug auf Kleidung und Schminke. Die Musiker kombinieren verschiedenste modische Elemente wie z. B. Gothic und Punk, aber auch stilisierte Schuluniformen und Fantasiekostüme. Teilweise entstehen daraus neue und eigenständige Stile (z. B. „Elegant Gothic Lolita“ oder „Elegant Gothic Aristocrat“). Zudem wechseln die Bands ihre Stile und Outfits oft in kurzen Abständen.

In den Anfängen zeichnete sich Visual Kei vor allem durch auffällige Frisuren oder Perücken, grelles Make-Up und exotische Kleidung aus: ein Zurückgreifen auf traditionelle japanische Kunst wie das Kabuki-Theater, in dem alle Rollen von Männern gespielt werden.

Sehr populär ist das Anknüpfen an Gothic und Punk. Die schwarze Farbe dominiert und ist für die meisten Kostüme die Basis. Von Stoffen wird häufig Latex und Leder verwendet. Dazugehörige Accessoires sind Korsette, Gürtel, Handschuhe, Hüte, Reißnägel, Klammern und Schuhe auf großen Absätzen. in den unterschiedlichsten Kleidern, die aus an dem französischen Barock und Rokoko schöpften. Er verkleidete sich auch in Kostüme, die ihn in eine vampirähnliche Gestalt verwandelten – Hemden mit Brustkrause, Umhänge, Gehröcke, hohe Schaftstiefel.

Einer der bekanntesten Visual-Kei-Stile ist die so genannte Lolita-Mode, die sich im Laufe der Zeit in verschiedene Untergattungen aufgeteilt hat. Beispiele hierfür sind:

Gothic Lolita lehnt sich vor allem an viktorianische Kinderkleidung an. Hauptmerkmale sind Hüte, knielange Kleider und Röcke, knielange Strümpfe und Socken sowie Schuhe mit hohen Absätzen – alles in dunklen Farben. Als Accessoires dienen Kreuze und andere religiöse Symbole, die Taschen haben oft eine ungewöhnliche Form (Fledermäuse, Kreuze, Särge).
Sweet Lolita ist vom Rokoko-Stil beeinflusst. Die Kleider sind hell, meist weiß, und das Make-Up ist sehr dezent. Der Schmuck hat Kirschen- oder Herzform, die Taschen stellen oft Plüschtiere dar.
Classic Lolita beruht mehr auf dem Barock. Beim Make-Up wird das natürliche Aussehen betont, und das ganze Kostüm soll einen erwachseneren Eindruck als Sweet Lolita machen.
Bei Wa-Lolita wird klassische japanische Mode neu interpretiert, beispielsweise durch Kimonos aus Latex.
Eine Weiterentwicklung von Visual Kei ist Oshare Kei (oshare steht für hübsch, süß, modisch). Vertreter dieses Stils zeichnen sich vor allem durch Mode mit vielen Accessoires wie Schleifen, Schmucksteine, Klammern und Armbänder aus. Bei der Kleidung (meist kurze Hosen und bauchfreie Hemden) dominieren helle Farben, das Make-Up ist bunt und hell.

In den Anfängen des Visual Kei zeichneten sich die Musiker vor allem durch große, hochgesteckte Frisuren aus. Heutzutage haben Bandmitglieder meist lange oder halblange Haare, die einen Teil des Gesichts verdecken, wichtig ist auch die Haarfarbe. Abhängig von dem Stil der Band trifft man auf unterschiedliche Haarfarben, nicht selten zeichnet sich jedes Bandmitglied durch eine andere Farbe aus. Die Frisuren werden ähnlich sowohl im Visual als auch im Oshare Kei stilisiert, einen deutlichen Unterschied gibt es jedoch beim Make up. Beim Visual Kei konzentrieren sich die Musiker vor allem auf den Augen – sie werden schwarz umrandet, oft werden auch Kontaktlinsen verwendet, die die Augenfarbe verändern. Die Lippen werden so bemalt, dass ihre Farbe zum Outfit und den Accessoires passt. Bei Oshare Kei dominieren helle Farben.

Debatten zur Zuordnung
Allgemein
In westlichen Ländern wird den meist männlichen, oft androgyn auftretenden japanischen Visual-Kei-Musikern häufig Homosexualität oder Transgender-Sein unterstellt. Der Gebrauch von Lippenstift, Haarstyling und weiblicher Kleidung erklärt sich jedoch einerseits aus fernöstlichen Schönheitsidealen und Kabuki-Traditionen und andererseits aus dem Bestreben, durch die Übersteigerung solcher Traditionen aufzufallen oder zu schockieren.

Visual Kei und Gothic
Die Übernahme von modischen Elementen der Gothic-Szene führt außerdem zu der oft geäußerten Ansicht, Visual Kei stelle eine Spezialform der Gothic-Bewegung dar. Dagegen spricht jedoch vor allem der fehlende Bezug vieler Visual-Kei-Musiker zur Gothic-Musik sowie die häufige Verwendung greller Haar- und Kleiderfarben, die für das Gothic-Umfeld unüblich sind.

Bei Visual Kei handelt es sich im Gegensatz zur Gothic-Subkultur um ein rein äußerliches Erscheinungsbild, nicht um ein Musikgenre. Zudem grenzt sich die Gothic-Kultur in Japan gegenüber der Visual-Kei-Szene deutlich ab.

Ein japanisches Idol (jap. アイドル, aidoru) ist eine Person, die in Japan große Popularität genießt, hauptsächlich wegen ihres Äußeren. Dieser Artikel befasst sich mit der spezifisch japanischen Form der Ikone bzw. des Sternchens.

Der Begriff Aidoru bezieht sich gewöhnlich auf weibliche Darsteller im Alter von etwa zwanzig Jahren, die als kawaii (hübsch, niedlich, auch mit einer Konnotation von sexuell begehrenswert) angesehen werden und die allein durch ihre Publizität in den Massenmedien Ruhm erlangen. Männliche Darsteller wie Masahiro Nakai (auch Nakai-kun) von der Gruppe SMAP werden auch als Idole bezeichnet (und bezeichnen sich auch selbst so). Japanische Idole sind vorwiegend Sänger und Schauspieler, aber auch Models (im Falle von Frauen) für Männermagazine wie Freitag und Shūkan Gendai. Manche von ihnen sind auch Fernsehdarsteller (Tarento).


Gravure IdolsErotikmodelle werden als Gravure Idol (グラビアアイドル, gurabia aidoru, von engl. gravure = Tiefdruckverfahren für Fotos) und Pornodarstellerinnen als AV Idol (von Adult Video) bezeichnet.

Geschichte
Das Phänomen der Idole kam in den frühen 1970er Jahren auf und spiegelte die zunehmend mehr auf materielle Werte ausgerichtete und vermögender werdende japanische Jugend wider. Teenager-Mädchen, meist zwischen 14 und 16, begannen zu Stars aufzusteigen. Besonders Momoe Yamaguchi war ein großer Star, bis sie sich 1980 aus dem Geschäft zurückzog, um zu heiraten. Idole dominierten die Popmusikszene der 1980er Jahre. Diese Zeit gilt als die „Goldene Zeit der Idole in Japan“. In einem einzigen Jahr konnten 40 oder 50 neue Idole erscheinen, um kurz danach wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verschwinden. Einige wenige Idole dieser Zeit, wie Seiko Matsuda, sind noch heute populär. In den 1990er Jahren begann der Einfluss der Idole zu schwinden, da sich die Musikindustrie mehr den Rockmusikern und -sängern zuwandte, für deren Verkaufszahlen eher die Musik als das Aussehen von Bedeutung war. Auch ging der Trend zu Genres wie Rap, die schwer mit konventioneller Schönheit zu vereinbaren waren. Das Phänomen der japanischen Idole hat stark auf die Popkultur in Hong Kong und Taiwan eingewirkt.

Es wird gewöhnlich gesagt, dass weibliche japanische Idole die perfekte weibliche Form in der japanischen Gesellschaft verkörpern. Sie sind Symbole der weiblichen Sexualität und oft erotisch gekleidet. Aus diesem Grunde werden sie oft sowohl von Männern als auch Frauen verehrt. Die Schwärmereien des männlichen Publikums werden von Detailinformationen zu Körpermaßen, Lieblingsfarben, Ernährung, Hobbys, Blutgruppe usw. beflügelt. Das weibliche Publikum imitiert ihren Stil, die Haarfarbe, Kleidung usw. Gute Beispiele für Idole als Vorbilder in Sachen Mode sind Ayumi Hamasaki, Noriko Sakai, Ryoko Hirosue und Namie Amuro.

Namie Amuro war das beliebteste Popidol der späten 1990er Jahre, wurde jedoch als sexier und reifer als andere Idole vermarktet. Sie begann ihre Karriere 1992 als Sängerin für die Gruppe Super Monkeys, aber die Gruppe floppte rasch. Doch die Produzenten mochten Amuro und 1995 startete sie eine Solokarriere mit riesigem Erfolg. Eine ihrer aktuellen CDs, Sweet 19 Blues, verkaufte sich bereits im Vorverkauf 3 Millionen Mal und war das meistverkaufte Album in der Geschichte Japans. Diese Zahl wurde seitdem nur von Ayumi Hamasaki und Hikaru Utada übertroffen.

Der Markt diversifizierte sich in den 1990er Jahren. Statt einiger weniger Idole, die sich um die Popularität stritten, teilte sich eine Anzahl von Idolen mit spezifischen Eigenschaften den Markt auf. Mitte der 1990er Jahre wurden die Idole viel jünger als zuvor, und Gruppen wie Speed und Morning Musume wurden vorherrschend. Ein neues Genre von Idolen, der Net-Idole, die nur auf Webseiten auftraten, wurde in den späten 1990er Jahren bekannt. 1997 erschien Kyoko Date, das erste „Cyberidol“ oder „virtuelle Idol“. Kyoko Date hat eine erfundene Geschichte und Statistik und ihre eigenen Lieder. Inzwischen zeigen sich Gravure Idols wie Yoko Matsugane, Rio Natsume und Eiko Koike zumeist spärlich bekleidet auf Pin-up-Fotos, einige wie Akira Fubuki, Natsuko Tohno und Sora Aoi auch nackt.

Früher hatte ein Idol sein Image aufrecht zu erhalten, bis es sich aus freien Stücken zurückzog oder zu alt für ein glaubwürdiges Idol geworden war. In den letzten Jahren haben sich jedoch einige Idole zu namhaften Schauspielerinnen, Sängerinnen oder Musikerinnen weiterentwickelt.

Kultur
Die Kultur der japanischen Idole hat sich über die Jahre geändert und es ist fraglich, ob die Idole der Vergangenheit heute den gleichen Erfolg hätten. Die meisten Idole haben Lieder aus dem Genre des J-Pop gesungen und waren niedlich.

In den 1970er Jahren hatten die Idole eine mystische Aura, die viel von ihrem Leben geheim hielt. Ihr öffentliches und „privates“ Leben war sorgfältig inszeniert – sie erschienen immer in allen Situationen perfekt und schienen einen verschwenderischen Lebensstil zu genießen, von dem die meisten Japaner nur träumen konnten. In der Realität jedoch standen sie unter ständiger Überwachung durch ihre Vermarkter und konnten nicht einmal das für sie erfundene „Privatleben“ genießen. Ihre Bezahlung war erstaunlich gering. Sie waren oft überarbeitet und auch wenn sich ihre Lieder gut verkauften, ging das meiste Geld an die Musiker und Liedtexter. Die Fans hatten wenig Gelegenheit, sie außerhalb der wenigen Minuten im Fernsehen oder Radio zu sehen, und es war daher schwer, ihre Interessen zu teilen. Magazine waren die beste Informationsquelle und viele Idole hatten offizielle Fanclubs, die regelmäßig die wenige Information, die es gab, an die Fans weitergaben.

In den 1980er Jahren näherten sich die Idole viel mehr dem durchschnittlichen Japaner an, da sich der durchschnittliche Lebensstil der Japaner verbesserte. Obwohl immer noch eng überwacht, wurde es den Idolen erlaubt, mehr von ihrer tatsächlichen Persönlichkeit zu zeigen und einige sorgfältig einstudierte Ausbrüche zu zeigen. Die Medien organisierten oft „Wettbewerbe“ zwischen zwei oder mehr Idolen um Dinge wie die Zahl der verkauften Schallplatten, die Zahl der Mitglieder im offiziellen Fanclub o.Ä.

In den späten 1980er Jahren startete man – anstatt sich auf Magazine und Fernsehen zu verlassen – einige Experimente mit neuen Medien und Technologien wie Videospielen – mit gemischten Ergebnissen. Die Arbeitsbedingungen der Idole verbesserten sich und sogar Idole mit begrenztem Erfolg konnten ein bescheidenes oder besseres Leben führen, obwohl sie auch heute nur einen kleinen Teil des Geldes erhalten, das mit ihnen gemacht wird.

In den 1990er Jahren wurden die Idole – anstatt sie als Menschen zu vermarkten, die besser lebten und besser waren als der Durchschnitt – Menschen die das „gewisse Etwas“ hatten, um populär zu werden. Während der Geschmack der Idole der Vergangenheit zuckersüß sein musste, war es nun für ein Idol akzeptabel, gern Ramen zu essen oder etwas anderes als ein Lächeln auszudrücken, z. B. zu lamentierten, etwas aus der Form geraten zu sein oder zuzugeben, auf Shoppingtour nach niedrigen Preisen zu suchen.

Idole wurden auch ein Fixpunkt in den zahllosen Anime, in denen sie Eröffnungs- und Schlusslieder singen, die kaum etwas mit dem Inhalt des Anime als solchen zu tun haben. Einige experimentierten damit, Seiyū zu sein und Seiyū wurden ihrerseits so etwas wie Idole und zunehmend populärer. Bis heute sind einige mit der Videospieleindustrie verbunden, meist nicht sehr erfolgreich. Die Geschichte davon ist aber ungeachtet dessen sehr populär.

Theorie
Dr. Hiroshi Aoyagi, Außerordentlicher Professor für Kulturanthropologie an der Kokushikan-Universität, meint, dass die japanischen Idole die moderne Version der Geisha seien; einer Frau, deren Art es ist, eine hoch stilisierte und künstlerische Interpretation der idealen weiblichen Schönheit zu liefern. Er zieht auch Parallelen zu rituellen Praktiken in anderen Kulturen. Während traditionelle Institutionen im Ergebnis der Modernisierung und Industrialisierung wegbrechen, sagt Aoyagi, erfüllten zunehmend die Massenmedien diese Funktion. Die in ganz Japan bekannten Teenie-Idole spielten also tatsächlich eine wichtige Rolle, indem sie ihre Kultur für ihr Publikum darstellten.
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BeitragThema: Re: Japanische Music   Japanische Music Icon_minitimeDo 10 Dez 2009, 22:58

möööööp sooooooooooo viele informationen :verwirrt:
so in der mitte hat mein gehirn aufgehört zu arbeiten *rauch*
woher auch immer du das hast. danke für die infos *.* :WOW:
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BeitragThema: Re: Japanische Music   Japanische Music Icon_minitimeFr 11 Dez 2009, 18:33

:face: Joa die Seite nennt sich Wikipedia xD das Wissen im Net..musste dafür verschiedene Seiten dort auskundschaften um alles rauszukramen, aber wenn man noch genauere sachen darüber wissen will, alle Bands aufgelistet usw..dann schaut dort nach unter den Stichwörtern kann aber nach wunsch es hier auch posten um besser auf zu klären ;)
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